Weltweit sollen rund 600 Millionen Menschen unter Brain Fog, oder zu Deutsch, Gehirnnebel, leiden. Also dieses benebelte und zugleich lähmende Gefühl, keinen klaren Gedanken fassen zu können. Als ob jemand einem den Rauch von einer Zigarette in den Kopf geblasen hätte. Dieses Symptom ist tatsächlich auch eines der häufigsten, mit dem meine TeilnehmerInnen in die Daily Detox Challenge starten. Und gleichzeitig ist es eines der Symptome, das meistens hinterher verschwunden oder zumindest wesentlich besser geworden ist.

Wenn du wissen willst, was die 3 häufigsten Ursachen für deinen Brain Fog sind und wie du ihn wieder loswerden kannst, dann ist dieser Artikel für dich.

 

Brain Fog und bleierne Müdigkeit – eine quälende Kombination

 

Ich erinnere mich noch gut, wie vor über 12 Jahren fast jede Woche in Seminaren saß und Minute für Minute gekämpft habe. Einerseits gegen die bleierne Müdigkeit, durch die mir immer wieder die Augen zufallen wollten und andererseits gegen den Brain Fog, der es mir fast unmöglich gemacht hat, mich auf die Inhalte zu konzentrieren. Und das, trotzdem sie nicht nur wichtig für meine Arbeit waren, sondern auch noch super spannend. Mit Desinteresse hatte meine mangelnde Aufmerksamkeit daher wenig zu tun. Genauso ging es mir auch, wenn ich mich auf der Arbeit auf den Entwurf eines Trainingskonzeptes konzentrieren oder wenn ich am Wochenende auf der Couch gemütlich ein Buch lesen wollte.

Es war ein ständiger Kampf

Es war ein ständiger Kampf gegen dieses lähmende Gefühl von betäubt sein und Schläfrigkeit zugleich. Manchmal habe ich eine Zeile im Buch gefühlt 50 Mal gelesen, bis ich endlich erfassen konnte, was dort stand. Jahre und zig Selbstbehandlungsversuche später, war ich endlich nicht nur den Brain Fog los, sondern habe auch das Große-Ganze, was dahinter steckt, erkannt. Die Ursachen dafür sind nämlich vielfältig und greifen sogar größtenteils ineinander. Sie bedingen sich teilweise gegenseitig.

Daher ist es für die meisten Menschen auch so schwierig, den Ursachen für den Nebel im Kopf auf die Spur zu kommen. Und wenn man sich schlecht konzentrieren kann, macht es das Ganze auch nicht unbedingt leichter.

Für dich wünsche ich mir, dass du deinen Brain Fog so schnell wie möglich wieder loswirst.

In diesem Artikel erfährst du daher 3 Wege, die dir langfristig lebensverändernde Klarheit bringen können, sodass du dich wieder mit Fokus und Lebensfreude auf all die Dinge konzentrieren kannst, die dir wichtig sind.

 

 

1. Glutenunverträglichkeit

 

Wenn man manch fragwürdigen Ernährungspyramiden glauben mag, gehört Getreide zu unseren Grundnahrungsmitteln. Auch die Tatsache, dass es in den kleinsten Dörfern Deutschlands sogar meist mehr als einen Bäcker gibt, zeigt, wie weit verbreitet das Paradigma ist, dass wir Getreide unbedingt brauchen. Entsprechend riesig ist auch die Industrie, die sich natürlich ins eigene Fleisch schneiden würde, würde sie zugeben, dass uns Gluten das Hirn vernebelt.

Und doch ist es so. Denn Gluten ist schwer verdaulich und dank verändertem Saatgut längst nicht mehr das, was es einmal war. Außerdem ist das sogenannte „Leaky Gut Syndrom“ mittlerweile eine Art „Zivilisationskrankheit“ geworden. Dazu komme ich noch etwas genauer im nächsten Abschnitt.

Glutenhaltige Getreide sind unter anderem: Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel (ja auch, das ist bei weitem nicht so gesund, wie es uns oft durch die Bio-Bewegung suggeriert wird) und Kamut.

Durch eine durchlässig gewordene Darmschleimhaut können unverdaute Nahrungsbestandteile, wie z.B. die Gluten-Peptide (kleine Eiweißstücke), durch den Darm hindurch in den Blutkreislauf gelangen. Normalerweise sollten diese Bestandteile jedoch im Darm bleiben und später ausgeschieden werden. Im Blut haben sie nichts zu suchen. Unter anderem, weil sie Entzündungsprozesse auslösen und körpereigene Endorphine nachahmen können. Diese Endorphine sind an der Steuerung von Schmerz- und Glücksempfinden, aber auch am Hungergefühl beteiligt. Daher nennt man sie auch opioide Peptide. Und damit kommen wir der benebelnden Wirkung von Gluten näher. Der Begriff stammt nämlich von dem Wort Opium ab…

Süchtig nach dem Allergen

Vielen Menschen geht es daher auch so, dass sie einfach nicht aufhören können, Brot, Brötchen und Pizza zu essen. Sie sind quasi süchtig nach dem kurzfristigen Gefühl, das die „Endorphin-Imitatoren“ auslösen. Allein das gibt zu denken, oder? 😉

Mittlerweile gibt es allerdings auch noch einen weiteren Grund, warum glutenhaltige Getreide, allen voran Weizen aus herkömmlichem Anbau, nicht nur Brain Fog, sondern auch Depressionen, Fettleibigkeit, Diabetes, Alzheimer, Herzerkrankungen und Autismus auslösen können: Glyphosat. Dieses Unkrautvernichtungsmittel aus der Hölle (sorry, anders kann man es nicht nennen), wird nämlich trotz eindeutiger Hinweise auf die immense Schädlichkeit, nach wie vor und sogar teilweise kurz vor der Ernte von Getreide eingesetzt. Dabei ist der Einsatz zur früheren Ernte sogar verboten.

Falls du also noch glutenhaltiges Getreide zu dir nimmst, empfehle ich dir, mal 4-8 Wochen konsequent darauf zu verzichten. Als Alternative kannst du stattdessen sogenannte „Pseudo-Getreide“ wie z.B. Amaranth, Quinoa, Buchweizen und Hirse genießen. Sie sind alle von Natur aus glutenfrei. Hier findest du ein tolles glutenfreies Brot Rezept, das Life Changing Bread von Bloggerin Sarah Britton. Idealerweise nimmst du für das Rezept glutenfreie Haferflocken. Eigentlich ist Hafer zwar von Natur aus glutenfrei. Jedoch gibt es bei manchen Sorten produktionsbedingt Rückstände von Gluten.

Lass dich überraschen, wie nach und nach dein Brain Fog verschwindet und wie klar und energiegeladen du dich fühlst.

 

Brain Fog - Julie Christin Boenig

 

2. Leaky Gut Syndrom

 

Durch Antibiotika, Schmerztabletten, Abführmittel und andere Medikamente, Pestizide, Stress, zu viel Zucker und unentdeckte Nahrungsmittelunverträglichkeiten wird der Darm mit der Zeit löchrig bzw. durchlässig. Wenn du dich also nicht bereits ein Leben Lang ultra gesund ernährt hast und nicht komplett frei von Umweltgiften, Medikamenten und Stress lebst, kannst du davon ausgehen, dass auch dein Darm Dinge durchlässt, die eigentlich mit dem Stuhl ausgeschieden bzw. verdaut werden sollten. Wenn du es ganz genau wissen willst, kannst du dich bei einem ganzheitlich arbeitenden Arzt auch darauf testen lassen.

Je länger das Leaky Gut Syndrom bereits besteht, desto mehr unverdaute Nahrungsbestandteile, Schadstoffe, Schwermetalle und sogar Pilze sind bereits in deinen Blutkreislauf gelangt. Auf die Dauer führt dies zu entzündlichen und allergischen Prozessen und auch zu Nährstoffdefiziten.

Überlastung der Leber

Dein wertvoller Körper versucht dich allerdings genau davor zu schützen und leitet einige dieser Gifte an die Leber weiter. Sie hat die Aufgabe, diese zu verarbeiten und abzubauen. Dieser Aufgabe kann sie allerdings auch nur so lange nachkommen, wie sie noch Kapazitäten für all das hat, was dein Darm so durchlässt und was sonst noch so an Schadstoffen auf sie einprasselt.

Über kurz oder lang führt das Leaky Gut Syndrom also auch zu einer Überlastung der Leber. Und wenn das Fass erstmal am Überlaufen ist, können nicht vollständig abgebaute Neurotoxine von Viren, Bakterien und sämtlichen Schadstoffen ins Gehirn gelangen. Eigentlich sollte die Blut-Hirn-Schranke solche Stoffe zwar gar nicht erst durchlassen. Allerdings gibt es auch hier häufig ein Leck, ausgelöst durch z.B. Elektrosmog. Die Folge kann dann nicht „nur“ Brain Fog sein, sondern auch schwerwiegende Gehirnerkrankungen wie z.B. Alzheimer, Parkinson und Multiple Sklerose. 

Die gute Nachricht ist jedoch, dass du auch hier entgegenwirken kannst. Der erste Schritt ist also das Meiden von Schadstoffen so gut es geht. Die 10 wichtigsten Bereiche, in denen du Schadstoffe reduzieren kannst, erfährst du in meinem kostenlosen Daily Detox Guide. Im zweiten Schritt empfehle ich dir eine Entsäuerung mithilfe einer basenüberschüssigen Ernährung und ausreichend Bewegung, dann eine Darmreinigung mit anschließendem Darmaufbau und zu guter Letzt eine Entgiftung deines wertvollen Körpers von Schwermetallen, Chemikalien und Co.

3. Schwermetalle im Gehirn

 

Vermutlich gibt es heutzutage keinen einzigen Menschen auf dieser Welt, der frei von sämtlichen Schwermetallen ist. Sie gelangen über Fisch, Trinkwasser, Impfungen, Amalgamfüllungen und die Luft in unsere wertvollen Körper. Je belasteter wir damit und mit anderen Schadstoffen in Nahrungsmitteln, Kosmetik, Möbeln, Reinigungsmitteln usw. sind, desto schwerer hat es auch unsere Leber, toxische Metalle wie z.B. Aluminium und Quecksilber abzubauen.

Und jetzt kommt der Faktor Elektrosmog hinzu. Durch Strahlung von Smartphones, WLAN und Bluetooth kann nämlich nachgewiesenermaßen die Blut-Hirn-Schranke geöffnet werden. Also genau die Schranke, die dafür da ist, unser Gehirn vor sämtlichen schädlichen Stoffen zu schützen. Außerdem kann diese Art von Strahlung Quecksilber aus Amalgamfüllungen lösen.

Wenn die toxischen Metalle sich dann erstmal im Gehirn und den Zellen abgelagert haben, kann eines der ersten spürbaren Warnsignale Brain Fog / Gehirnnebel sein. Allerdings ist es auch kein Zufall, dass bereits erwähnte Gehirnerkrankungen wie z.B. (Alzheimer-) Demenz, Autismus, Parkinson und MS seit der Nutzung von Handys und WLAN massiv zunehmen.

Meiden und Ausleiten

Hier ist der wichtigste Schritt also Meiden von Schwermetallen und unnötigem Elektrosmog so gut es geht. Ein guter Trinkwasserfilter, die Reduktion von Fischkonsum (kleinere Fische am Anfang der Nahrungskette sind in der Regel weniger belastet) und der Verzicht auf WLAN wann immer möglich, können schon enorm viel bewirken. 
Der zweite Schritt ist das Ausleiten von Schwermetallen, die sich bereits in deinem wertvollen Körper abgelagert haben.

Und bevor du zu nicht ganz unbedenklichen Stoffen wie Chelatbildnern greifst, empfehle ich dir diese Entgiftungstropfen auf Basis von Klinoptilolith Zeolith. Sie sind in der Lage, Schwermetalle von Kopf bis Fuß zu binden und auszuleiten. Und das passiv, sanft und ohne die Leber oder Nieren zu belasten. Ich selbst mache bereits seit Jahren regelmäßig eine Darmreinigung. Außerdem lebe ich sehr schadstoffarm und entgifte 2-3 Mal pro Jahr. Doch erst, nachdem ich angefangen habe diese Tropfen regelmäßig unter meine Zunge zu tropfen, ist auch der letzte Rest Brain Fog wie weggeblasen! 🤩

 

Fazit und Zusammenfassung

 

Wie so oft im Leben gilt auch hier das Motto „Der Weg ist das Ziel“. Insbesondere Umstellungen der Ernährungs- und Alltagsgewohnheiten brauchen in der Regel Zeit, bis sie dir wie das normalste der Welt vorkommen. Und trotzdem ist es so wichtig, anzufangen. Denn während du z.B. mal eine Zeit lang auf Gluten zu verzichtest, wirst du merken, was allein dieser Schritt schon bewirken kann. Das motiviert ungemein dranzubleiben! Tatsächlich berichten viele Menschen nicht nur über die Verbesserung ihres Brain Fogs und damit der Fähigkeit, klarer denken und sich wesentlich besser konzentrieren zu können. Oftmals verbessert sich auch die Verdauung, die Haut wird reiner und Muskel- und Gelenkschmerzen und das Verlangen nach Zucker und anderen ungesunden Nahrungsmitteln lassen nach.

Du wirst sehen, dass auch das Detox Programm 2-3 Mal und die Darmsanierung 1-2 Mal pro Jahr, dir wesentlich leichter fallen werden, wenn du vorher bereits eine Zeit lang auf Gluten verzichtet und dich größtenteils basenüberschüssig ernährt hast.

 

Hier nochmal die wichtigsten Schritte für ein Leben ohne Brain Fog und stattdessen voller Fokus, Klarheit und Lebensfreude:

  • Glutenfreie basenüberschüssige Ernährung
  • Darmsanierung und Entgiftung
  • Meiden und Ausleiten von Schwermetallen und Reduktion von Elektrosmog

 

 

Stay Detoxed!

Deine

Julie Christin Boenig