Wenn über Mikroplastik in Kosmetik gesprochen wird, dann geht es meistens um die Auswirkungen auf unsere Umwelt. Leider wird nur selten auf die Gefahren von Mikroplastik und dessen Wirkung auf unseren Körper eingegangen.
Natürlich sind die Auswirkungen auf unsere Umwelt verheerend und es ist die Aufgabe von uns allen, sie so gering wie nur möglich zu halten.

Mein Motto ist jedoch:

„Kümmere dich zuerst um dich und deinen wertvollen Körper. Nur so hast du die Klarheit und die Kraft, dich auch langfristig um unsere Umwelt zu kümmern“.

Im Flugzeug würde ich ja auch zuerst mir die Sauerstoffmaske aufsetzen damit ich dann Kindern und anderen Menschen helfen kann.

Wie du dir wahrscheinlich schon denken kannst, haben Polypropylen, Polyethylen und Co. durchaus auch Auswirkungen auf unsere Gesundheit.

 


Laut aktueller Forschung ist es unwahrscheinlich, dass Mikroplastik in Kosmetik gefährlich für uns ist

 

Dabei wird jedoch davon ausgegangen, dass die Mikroplastikpartikel größer als 
1 Mikrometer sind und daher nicht über die Haut aufgenommen werden können. 
Selbst Zahnpasta die Mikroplastik enthält und versehentlich verschluckt wird, soll unproblematisch sein. Die Begründung bezieht sich auch hier wieder auf die Partikelgröße. Dadurch sollen die Partikel, wenn überhaupt, nur in sehr geringen Mengen über den Darm aufgenommen werden können. Außerdem soll der Großteil so oder so über den Stuhl ausgeschieden werden.
Die Studienlage zu dem Thema reicht insgesamt allerdings noch nicht aus, um mit Sicherheit sagen zu können, dass Mikroplastik in Kosmetik für unseren Körper unschädlich ist.

 

 

 

3 Gründe warum Mikroplastik in Kosmetik schädlich für dich sein kann

 

1. Mikroplastik in Kosmetik kommt selten allein.

Lt. Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik, werden pro Jahr zig Millionen Tonnen Zusatz- und Füllstoffe dazu genutzt, um Mikroplastik damit anzureichern. Tja, und diese Füllstoffe bestehen u.a. aus dem guten alten BPA und Phthalaten (Weichmacher). 
Beide Stoffe haben gerade dadurch „Weltruhm“ erlangt, da sie sowohl unseren Hormonhaushalt stören als sogar auch krebserregend sein können.
 Wirklich zu 100 % frei von sämtlichen Weichmachern ist Kosmetik also anscheinend nur dann, wenn auch keine Mikroplastik enthalten ist.

 

 

2. Mikroplastik wirkt auf Schadstoffe wie ein Magnet.

In einer Studie, in der Mikroplastik in deutschen Gewässern untersucht wurde, fand man heraus, dass Mikroplastik 3-4 mal stärker belastet ist als der Meeres- bzw. Flussgrund drumherum.
Die Schadstoffe, die Mikroplastik bindet, können durch Würmer, Fische und Muscheln in unsere Nahrungskette gelangen. Häufig sind Bestandteile dieser Meeresbewohner auch in Kosmetik enthalten.

 

 

3. Mikroplastik in Kosmetik landet durch den Abwasserkreislauf irgendwann auf unserem Teller.

Wenn wir z.B. ein Mikroplastik belastetes Duschgel benutzen, gelangen die winzigen Teilchen direkt in unser Abwasser und von dort wiederum in sämtliche Gewässer.
Die Schwebeteilchen gelangen in die Nahrungskette der Fische und die landen, zumindest bei Fischessern, im Körper. Rückstände von Mikroplastik wurden allerdings auch schon auf Gemüsefeldern und in Milchprodukten nachgewiesen.

 

Mikroplastik in Kosmetik schädlich

 

Mikroplastik sogar im menschlichen Stuhl

 

Dass Mikroplastik tatsächlich einen Weg in unseren Körper findet, hat man bereits herausgefunden.
In einer Pilotstudie fand man nämlich erstmals Mikroplastik im menschlichen Stuhl. Die Probanden haben sowohl in Plastik verpackte Lebensmittel, als auch Getränke aus PET Flaschen zu sich genommen. Außerdem haben alle Fisch bzw. Meeresfrüchte gegessen. 

Zahlreiche Hersteller verwenden immer noch Mikroplastik in ihren Produkten.

In diesem Artikel bin ich ganz bewusst „nur“ auf die Auswirkungen von Mikroplastik auf unseren Körper eingegangen. Über die Tatsache, dass es mittlerweile keinen See, Fluss oder Meer mehr gibt, das nicht mit Plastik verseucht ist, kann man mittlerweile Zuhauf sehen und lesen. Wenn man zu den Auswirkungen von Mikroplastik in Kosmetik und auch anderen Produkten auch noch die zerstörerischen Auswirkungen auf unsere Umwelt und auch auf unsere Tiere addiert, ist doch echt absurd, warum immer noch so viele Hersteller Mikroplastik nutzen. 
Vor allem ist es deswegen so absurd, da man an zahlreichen Herstellern zertifizierter Naturkosmetik sehen kann, dass es absolut möglich ist, auf Mikroplastik in Kosmetik zu verzichten.
Hier kannst du nachlesen, welche Hersteller anscheinend nicht darauf verzichten können.

 

So erkennst du Mikroplastik in Kosmetik

 

Du erkennst Mikroplastik und Kunststoffe an folgenden auf der Inhaltsliste angegebenen Begriffen:

  • Acrylates Copolymer (AC)
  • Acrylates Crosspolymer (ACS)
- Nylon-6
  • Nylon-12
- Polyacrylat (PA)
  • Polyethylen (PE)
  • Polyethylenglycol (PEG)
  • Polyethylenterephtalat (PET)
  • Polymethylmethacrylat (PMMA)
  • Polypropylen (PP)
  • Polypropylenglycol (PPG)
  • Polysystren (PS)
  • Polyurethan (PUR)
  • Polyquaternium-7 (PQ)

 

Zertifizierte Naturkosmetik

 

Ich weiß nicht, wie es dir geht. Ich kann mir diese ganzen Begriffe (und noch zig andere für weitere Schadstoffe, die man so in Kosmetik findet) definitiv nicht merken. Außerdem hab ich auch keine Lust, jedes Mal die Inhaltsliste zu durchforsten. 
Am einfachsten ist es, direkt zertifizierte Naturkosmetik zu kaufen, da wird nämlich generell auf Mikroplastik verzichtet.
Dies sind einige Marken, die ich selbst ausprobiert habe und die ich empfehlen kann:

 

 

Wenn du mehr über zertifizierte Naturkosmetik wissen magst, hol dir meinen kostenlosen Guide 
„Die 10 Wichtigsten Schritte Für Dein Daily Detox“.

 

Stay Detoxed!

Deine

 

Julie Christin Boenig

 

 

 

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